Berlin – Ein heißer Tipp für ausländische Investoren

Während die Bekanntgabe der Ergebnisse der deutschen Nationalwahl im September 2017 einige Überraschungen enthielt, ist ein Aspekt konstant geblieben. Angela Merkel wird weiterhin die deutsche Bundeskanzlerin für eine Amtszeit von vier Jahren sein.

Dadurch wird die Überzeugung gestärkt, dass sich die nationale Politik (insbesondere bezüglich Immobilien und der Grunderwerbsteuer),
in der nächsten Amtszeit auch nicht verändern wird. Dies bedeutet, dass Deutschland, welches zu Europas Liebling bei den Immobilieninvestment-Unternehmen geworden ist, auch in den nächsten Jahren einen starken Zulauf finden wird.

Mehrere Gründe haben dazu beigetragen, dass Deutschland diesen begehrten Status auf dem globalen Immobilienmarkt erreicht hat.

Zunächst wird sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft, welches in den letzten Jahren die Nachbarländer Frankreich und Großbritannien übertroffen hat, voraussichtlich auch 2018 fortsetzen.

Man erwartet, dass die deutsche Wirtschaft ein jährliches Wachstum von über 2% verzeichnen wird, verglichen mit 1,5% für Frankreich bzw. 1% für Großbritannien. Faktoren wie der gestiegene private Konsum, die niedrige Inflation (voraussichtlich 1,5% für 2017 und 1,7% für 2018), die niedrige Arbeitslosenquote (4,2% im Vergleich zu 10,1% in der Eurozone im gleichen Zeitraum) und höhere Löhne werden voraussichtlich zu diesem Wachstum beitragen. Hinzu kommt eine gestiegene Inlandsnachfrage infolge des Flüchtlingszustroms, die Erholung des Bausektors (der etwa 4% des deutschen BIP ausmacht) und eine stabile Regierung. Das Land kann davon ausgehen, dass seine Wirtschaft auch nach dem Brexit weiter wachsen wird.

Zweitens haben die historisch niedrigen Zinsen dazu geführt, dass Immobilien in Deutschland für viele Investoren ein sicherer Hafen sind als der Aktienmarkt.

Diese Marktstabilität ist darauf zurückzuführen, dass sich die meisten Eigenheimkäufer für festverzinsliche Kredite entscheiden. Im Zeitraum 2003 bis 2015 hatten über 60% der Kredite eine feste Zinsbindung von 5 Jahren oder mehr. Ein langfristige feste Zinsbindung ermöglicht es dem deutschen Wohnungsmarkt abrupte Änderungen bei den Zinsen oder Hauspreisen zu umgehen. Dies wiederum sorgt auch bei deutschen Banken für Stabilität, die auch langfristig Kredite bevorzugen.

All diese Faktoren tragen zu der gestiegenen Nachfrage nach Wohneigentum in Deutschland bei, wobei das Wohneigentum zu den geringsten unter den westlichen Ländern zählt (52,5% Wohneigentum für Deutschland gegenüber 70% durchschnittliches Wohneigentum für die EU). Nicht nur die Inlandsnachfrage in Deutschland, sondern auch die Stabilität und das Wachstumspotenzial treiben auch internationale Investitionen im Immobilienbereich an.


Gemäß einer Umfrage der Wisconsin School of Business war Deutschland das zweit stabilste und sicherste internationale Immobilieninvestment-Ziel, hinter den USA.

Mit all den positiven Ereignissen im Land ist nicht verwunderlich, dass in diesen Städten die schnelle Wertsteigerung bei den Immobilienpreisen zu spüren ist. Dieser positive Effekt wird am meisten in Berlin, der Hauptstadt des Landes und dem siebt bevölkerungsreichsten Stadtgebiet in der EU gespürt.


Berlin zählt zu den begehrtesten Hauptstädten in Deutschland. Die Stadt hat allein im Jahr 2016 rund 60.000 neue Einwohner gewonnen.
Der hohe Zustrom von Menschen kommt aus den Herkunftsländern USA, Italien und Großbritannien (abgesehen vom Flüchtlingszustrom).
Mehrere Faktoren tragen zum „Lieblings-Status“ Berlins bei, sowie ihre Beurteilung als Weltstadt.


Erstens der aufstrebende Technologiesektor in Berlin, der Nachfrage nach Wohnbauprojekten generiert. Niedrige Immobilienmietpreise
(USD 28.400 pro Mitarbeiter und Jahr in Berlin gegenüber USD 111.900 in New York, USD 105.400 in Hongkong und USD 88.800 in London), ein günstiges Geschäftsumfeld und der Zugang zu Talenten führt dazu, dass Technologieunternehmen, Risikokapitalgeber und sogar Startups in der Stadt einziehen. Die Deutsche Bank hat ihre Risikomanagement-Aktivitäten von London in die Niederlassung in Berlin verlagert, auch Google ist durch die von ihnen geförderte Factory Berlin präsent und plant auch ein eigenes Verwaltungszentrum in Kreuzberg. Dies sind Beispiele für ein gesteigertes Interesse von Unternehmen an der Stadt

Zweitens ist die Stadt eine der größten Metropolen mit dem niedrigsten Immobilienpreis des Landes. Während Städte wie München Immobilien haben, die selten unter 5000 Euro pro Quadratmeter fallen, sind solche Preise in Berlin noch Luxus.

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Berlin beträgt rund 3.940 Euro. Dies macht es für internationale Investoren, die nicht nur einen guten Return on Investment, sondern auch eine Wertsteigerung der Immobilie erwarten, sehr lukrativ. Dies spiegelt sich im Besitzstatus von Immobilien in Berlin-Mitte wider, wo im Jahr 2015 mehr als 50% der Käufer zu den internationalen Käufern zählten, die überwiegend aus amerikanischen, chinesischen, israelischen und italienischen Käufern bestanden.

Drittens, junge und einkommensstarke Haushalte gehen in die Stadt, während die bestehenden Haushalte in der Stadt ein allmähliches Wachstum des Einkommens erleben. Dieser Trend schafft ein neues Segment von Käufern, die Wohneigentum vorziehen und keine Immobilie mehr mieten wollen.

Hinzu kommt die internationale Diaspora, die wegen ihrer vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten in die Stadt zieht und dieser eine multikulturelle Perspektive gibt. Das zeigt sich daran, dass Berlin neben London und Paris als eine europäische Stadt mit globaler Attraktivität und einem hochliquiden Immobilienmarkt fungiert.

Wenn der aktuelle Trend anhält, wird der Immobilienmarkt in Deutschland weiterhin ein heißer Tipp für ausländische und inländische Investoren sein.

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