Informationen für Vermieter

Nach dem Kauf

Im Groben sind dies die einzelnen Etappen:

  1. Die Rechnung der letzten Kaufpreisrate an den Kunden, hier gilt der Grundsatz erst Zahlung, dann Übergabe.
  2. Die tatsächliche Besitzverschaffung (Übergabe durch Schlüsselübergabe, Zählerstände werden abgelesen, entsprechende Firmen werden informiert, Mitteilung über Änderungen an Post, Banken, Versicherungen, Finanzamt, Hausverwaltung, etc.) bedeutet, das Objekt kann benutzt werden als wenn man Eigentümer wäre, aber auch sämtliche Lasten (Pflichten) und die Verkehrssicherungspflicht gehen damit über, d.h. Pflicht zur Zahlung Grundsteuer, Verbrauchskosten wie Strom, etc. und Versicherung und die Risiken einer Zerstörung oder Beschädigung trägt der Besitzer. Es nicht gleichgesetzt mit der Verschaffung von Eigentum, d.h. Verkäufer ist Eigentümer, Erwerber ist Besitzer.
  3. Die Umschreibung des Grundbuches erfolgt innerhalb der nächsten Monate bis zu halben Jahr, der Käufer ist Besitzer und Eigentümer.

Die Bauabnahme kann gerne von Ihnen übernommen werden oder wir stellen den Kontakt zu einem Sachverständigen her. Gerne begleiten wir Sie auch oder führen die Bauabnahme selbst durch, wenn Sie uns beauftragen.

Wenn alle Voraussetzungen aus dem Kaufvertrag erfüllt, setzt sich der Verkäufer mit Ihnen in Verbindung für die Schlüsselübergabe. Gerne können wir für diese für Sie übernehmen, falls Sie nicht vor Ort sein können.

Das hängt von Ihrer Investmentziel ab, unser Team steht Ihnen gerne zur Beratung zur Verfügung.

Die Hausverwaltung kümmert sich um das Gemeinschaftseigentum (= Wohnungseigentumsrecht das Grundstück sowie Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes bezeichnet). Zum Beispiel: Reinigung der Gemeinschaftsflächen, Müllabfuhr, Abrechnung des Wohngeldes, etc.

Eichenglobal kümmert sich um Ihr Sondereigentum (=Alleineigentum an einer bestimmten Wohnung). Unsere genauen Dienstleistungen finden Sie hier.

Das Gemeinschaftseigentum bezeichnet das Wohnungseigentumsrecht, das Grundstück sowie Teile der Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes.

Das Sondernutzungsrecht ermöglicht bestimmte Teile des Gemeinschaftseigentums allein zu nutzen. Die anderen Wohnungseigentümer sind von der (Mit-)Nutzung ausgeschlossen, z.B. Gartenanteil, Keller, Tiefgarage.

Nein, Sie dürfen keine Änderungen vornehmen ohne die Zustimmung der Hausverwaltung, bzw. der Wohnungseigentümergemeinschaft.

Mit dem Kaufvertrag haben Sie als Eigentümer nur ein Sondernutzungsrecht erworben, das bedeutet Fassade, Balkon/Terrasse, Grünflachen, Außenbereich gehören der Gemeinschaft aller Eigentümer. Die Kosten für Pflege und Instandhaltung ist daher von allen Eigentümern gemeinschaftlich zu tragen.

Hierfür ist ein Antrag bei der Hausverwaltung zu stellen und bei der nächsten Eigentümerversammlung die Zustimmung der anderen Eigentümer einzuholen.

Service

Wir informieren Ihr Finanzamt, Hausverwaltung und Stromversorger und veranlassen die Zusendung Ihrer Post direkt in unserem Berliner Büro. Die Post wird gescannt, zusammengefasst mit den wichtigen Punkten übersetzt und leiten es per Mail an Sie weiter.

Natürlich nicht, dies ist im Basic Paket mitinbegriffen. Wir öffnen die Briefe und fassen die wichtigsten Punkte für Sie zusammen und schicken Ihnen die Übersetzung per Mail. Die Übersetzungsgebühr wird erst fällig, wenn sehr wichtige Dokumente, bei dem Wort für Wort übersetzt, werden muss.

Zur Eigentümerversammlung wird von der Hausverwaltung mindestens einmal jährlich eingeladen. Hierbei werden sämtliche Themen über das Gemeinschaftseigentum besprochen und Entscheidungen gefällt. Insbesondere werden die Hausgelder regelmäßig thematisiert und darüber abgestimmt. Weitere Themen können auf Wunsch einzelner Eigentümer bei der Hausverwaltung auf Antrag angesprochen werden, um Entscheidungen herbeizuführen.

Gerne vertreten wir Ihre Interessen auf der Eigentümerversammlung, wenn Sie uns beauftragen.

Warum ist in den 4% Gebühren enthalten? Das Basis Paket beinhaltet siehe Preisliste.

Bei einer Reparatur lassen wir uns von dem jeweiligen Handwerker einen Kostenvoranschlag geben, leiten wir die zu erwartenden Kosten an Sie zur Bestätigung weiter. Nach Bestätigung beauftragen wir die Reparatur und leiten die Rechnung zur Zahlung an Sie weiter.

Die genauen Kosten der einzelnen Services finden Sie in Ihren Verträgen. Es ist nicht immer möglich eine genaue Kosteneinschätzung zu geben, z.B. bei der Eigentümerversammlung, diese dauert meist zwischen 3-7 Stunde, je nachdem wieviel Punkte es zu besprechen gibt.

Basierend auf unserer Erfahrung können wir bereits eine generelle Einschätzung der benötigten Zeit geben. Bei den Endabnahmen sind es meist 2 Stunden, Übergaben zwischen 30-60 Minuten, … Bitte bedenken Sie, dass unser Agent erstmal zum Objekt fahren muss, die Räumlichkeiten inspizieren (alles wird genau unter die Lupe genommen), Dokumente ausfüllen und wieder zum Büro zurückkommen, muss. Dazu kommt, dass eine Nachbereitung stattfindet in der wir Sie über das Resultat informieren.

Grundsätzlich beinhaltet ein Report Informationen zu Ihren Mieteinnahmen, Ausgaben und Wertentwicklung.

Aktuell bieten wir unseren Service ausschließlich für Objekte in Berlin an. Um die Qualität und das hohe Niveau unserer Arbeit zu gewährleisten ist eine Präsenz vor Ort unabdingbar.

Der Vertrag ist auf ein Jahr zeitlich begrenzt, er verlängert sich jedoch automatisch, sollte keine der Parteien von Ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen.

Vertragliches

Wir haben bereits fertig ausformulierte Verträge für Sie. Der Mietvertrag ist zweisprachig verfasst, dass wir den ausländischen, sowie den deutschen Mietern und Vermietern gerecht werden.

Die Mieterhöhung ist gesetzlich geregelt und von verschieden Faktoren abhängig. Gerne beraten wir Sie, was möglich ist und auf was zu achten ist um die Gesetze nicht zu überschreiten.

Bei einem solchen Fall halten wir uns streng an die gesetzlich festgelegten Abläufe, d.h. wir beginnen mit einer Zahlungsaufforderung, dann folgen Mahnbescheide. Sollte diese nicht ausreichen, so haben Sie noch das gesetzliche Pfandrecht, welches von einem Gerichtsvollzieher umgesetzt werden kann, um die Ansprüche des Gläubigers an den Schuldner umzusetzen. Sobald rechtliche Schritte erforderlich werden, setzen wir Sie darüber in Kenntnis. Rechtsanwaltgebühren werden zusätzlich fällig.

Finanzen

Sofern Sie sich bei der Investition Ihrer Immobilie finanziell einen Kredit bedient haben, empfehlen wir ein deutsches Bankkonto zu eröffnen. Auch für zukünftige Transaktionen ohne Transfergebühr durchzuführen zu können, wäre ein Bankkonto in dem Land Ihrer Immobilieninvestition empfehlenswert. Hierzu eröffnet Ihr Eichenglobal Ansprechpartner bei Ihrem nächsten Besuch in Berlin gerne mit Ihnen ein Bankkonto. Bitte bringen Sie hierzu Ihren Pass und Ihre Steuer- oder andere Identifikationsunterlagen mit und Dokumente mit Ihrer aktuellen Wohnanschrift.

Gerne stellen wir Ihnen den Kontakten zu unseren Partnern her, die Ihnen bei steuerrechtlichen Fragen zur Seite stehen. Sprechen Sie uns gerne an. Bitte beachten Sie, dass für Beratung bei Partnern zusätzliche Kosten anfallen, die nicht von Eichenglobal getragen werden.

Die Grundsteuer ist eine Steuer auf das Eigentum am Grundstück. Die Höhe der Grundsteuer wird von den Gemeinden individuell festgelegt. Die Grundsteuer muss jeder Eigentümer selbst zahlen. Im Rahmen unserer Services und bei vorhandenen Budget durch Mieteinnahmen, übernehmen wir diese Aufgabe im Namen des Eigentümers.

Wenn ein Budget durch Mieteinnahmen vorhanden ist, bezahlen wir im Namen des Eigentümers sämtliche Rechnungen der Wohnung mit Hilfe des Budgets. Anderenfalls müssen diese Rechnungen vom Eigentümer im Vorfeld getragen werden.

Alles rund um die Vermietung

Auf Grund gewisser Standards empfehlen wir eine Küche in der Wohnung zur Verfügung zu stellen. Sofern Sie dazu Hilfe brauchen, steht Ihnen dafür Ihr Eichenglobal Berater für Designs gern zur Verfügung.

Weitere Möblierungen können Attraktivität steigernd vorgenommen werden, hierbei ist aber mit zusätzlichen Investitionen zu rechnen.

Ja, zu unseren Premium Services gehört unter anderem das Organisieren und Betreuen des Einrichtens mit Möbeln, Dekoration, Haushaltsgeräten und Küchen.

Ja, wenn Sie eine möblierte Wohnung vermieten wollen. Sonst nicht.

Die Versorgungen, die mit der Wohnung und damit mit dem Sondereigentum zu tun haben obliegt dem Eigentümer. Mit dem Nutzen-Lasten-Wechsel ist jeder Eigentümer gesetzlich zwangsverpflichtet seinen Strom umzumelden, d.h. den Stromversorgungsvertrag mit einem Versorger abzuschließen.

Wir inserieren die Wohnungen auf unserer eigenen Website. Zusätzlich dazu schalten wir Anzeigen auf den größten deutschen Immobilenportalen.

Sobald wir Zugang zur Ihrer Immobilie erhalten konnten, werden wir unsere Materialien für eine Exposéerstellung sammeln und mit Inseraten auf verschiedenen Internetplattformen Mietinteressenten akquirieren. Abhängig von der Immobilie werden mit den Mietinteressenten Besichtigungstermine vereinbart und Unterlagen zur Prüfung der Bonität des potenziellen Mieters geprüft. Nur seriöse und von uns geprüfte Mieter werden bei fortstehendem Interesse, Ihnen als Eigentümer präsentiert. Sie teilen uns innerhalb von 2 Tagen mit, ob der Mieter als auch die Mietkonditionen Ihren Wünschen entsprechen.

Sie erhalten eine Beschreibung der wichtigsten Daten: Höhe des Einkommens, Job, ob der Mieter Raucher ist oder Haustiere hat. Auf Grundlage dessen treffen Sie dann Ihre Entscheidung, welcher Bewerber am Ende Ihr Mieter wird.

Der Mietvertrag wird zwischen Eichenglobal und dem Mietinteressenten abgeschlossen. Wir als Eichenglobal sind Ihre Vertretung vor Ort und fungieren als direkten Ansprechpartner für beide Parteien.

Wir schließen die Mietverträge grundsätzlich auf unbestimmte Zeit, mit einer Mindestvertragslaufzeit von 1 Jahr bei unmöblierten und 3 Monaten bei möblierten Wohnungen, ab.

Da dieses den marktbedingten Schwankungen unterliegt, steht Ihnen dafür Ihr persönlicher Eichenglobal Berater zur Seite.

Der vereinbarte Mietzins ist grundsätzlich spätestens am 3. Werktag jedes Monats zu leisten.

Wir eröffnen auf den Namen des Eigentümers ein Treuhandkonto und überprüfen die regelmäßigen Zahlungseingänge.

Überschüsse nach Verrechnung verschiedener Kosten werden durch uns nach individueller Vereinbarung auf Ihr Bankkonto transferiert.

Warum ist meine Mieteinnahme geringer als im Mietvertrag vorgesehen? Mit Hilfe der Mieteinnahme werden verschiedene Kosten von Ihnen im Zusammenhang mit der Immobilie, wie z.B. Hausgeld, Grundsteuer, Management Gebühr, etc. verrechnet. Hierzu erhalten Sie im halbjährigen Turnus eine Kontenaufstellung zur Veranschaulichung der Zahlungsein- und Ausgänge.

Sofern der Mieter aus dem Mietverhältnis seine Verpflichtungen nicht nachkommt, wird mit Beendigung des Mietverhältnisses die Kaution verrechnet. Diese beträgt bei unmöblierten Wohnungen das dreifache der Nettokaltmiete und bei den möblierten Wohnungen das zweifache der Warmmiete.

Auf Grund von gesetzlichen Vorschriften sind bei Kautionen besondere Pflichten für die Hinterlegung vorgeschrieben. Um diese zu wahren, werden sie nicht an den Eigentümer ausgehändigt.

Die Kaution dient der Sicherheit des Vermieters für künftige Ansprüche des Mieters bzw. des Mietverhältnisses, z.B. Schadensersatz für Beschädigungen an der Wohnung, nicht gezahlte Nebenkosten, und wird auf ein separates Bankkonto – Mietkautionskonto hinterlegt.

Die Kaution gehört dem Mieter und dient dem Vermieter nur für Fälle bei denen der Mieter seine Pflichten aus dem Mietverhältnis nicht nachkommt. Hausgeld und andere Gebühren sind Pflichten des Vermieters und nicht des Mieters und daher nicht mit der Kaution zu verrechnen.

Hausgeld sind Kosten, die dem Eigentümer entstehen. Bitte finden Sie unter Punkt 6 eine genaue Erklärung der einzelnen Begriffe.

Hierbei handelt es sich um Vorauszahlungen, die auf Grundlage des von der Hausverwaltung vorgeschlagenen Wirtschaftsplanes zu zahlen sind. Ein monatlicher Rechnungsbeleg erfolgt hier nicht. Man unterscheidet zwischen umlegbaren (z.B. Betriebskosten) und nicht umlegbaren Kosten.

Betriebskosten/Nebenkosten sind Koste, die der Mieter zu zahlen hat und wird in seiner Höhe im Mietvertrag festgelegt. Auch diese sind Vorauszahlungen, die eine Abrechnung spätestens zum Ende des Folgejahrs erforderlich macht. D.h. mit den geleisteten Betriebskosten durch den Mieter ist ein Großteil des zu zahlenden Hausgeldvorauszahlungen des Eigentümers abgedeckt.