Mieter informationen Plattform

1. Einzug & Wohnen

Laut Mietvertrag sind Sie als Mieter dazu verpflichtet innerhalb von drei Tagen nach der Wohnungsübergabe mit Beginn des Übergabendatums, einen Vertrag mit einem Stromanbieter abzuschließen. Eine genaue Preis-/ Leistungsübersicht finden Sie auf Vergleichsportalen wie z.B. auf Check24.

Es gibt natürlich mehrere Anbieter. Hier hilft ein Vergleichsportal wie Preis24, um sich über Preis/Leistung zu informieren. Bei den möblierten Wohnungen ist Internet mit im Mietpreis inbegriffen.

Bei TheMile! empfehlen wir den hauseigenen Glasfaseranschluss DNS-Net, Sie surfen nicht nur mit 16 mbit, sondern mit bis zu 200 mbit. Dazu können Sie auch ein Fernsehpaket buchen.

Gerne können Sie folgendes Formular verwenden, um einen DNS-Anschluss zu bestellen.

Es gibt zwei Möglichkeiten Fernsehprogramme zu empfangen:

  1. Der TV verfügt über Smart-TV: über das Internet kann man sich die öffentlichen Programme kostenlos und in Echtzeit anschauen. Durchstöbern Sie am besten die Apps des Fernsehers oder melden sich online bei einer TV-Plattform an. Es gibt hier kostenlose, jedoch auch zahlungspflichtige Angebote.
  2. Es ist auch möglich DVBS zu aktivieren.

Bei kurzen Mietzeiten (vor allem in möblierten Wohnungen) ist darauf zu achten, dass viele Verträge Mindestlaufzeiten haben.

Abhängig vom Wohnort können Sie unter dem folgenden Link die Postleitzahl eingeben und die Abholtermine ermitteln.

Der Müll wird in Deutschland grundsätzlich getrennt, um Ressourcen zu schützen und unsere Umwelt zu entlasten. Wie Sie den Müll richtig trennen, erfahren Sie auf der Seite der BSR.

Es besteht einerseits die Möglichkeit die Zählerstände selbst abzulesen und an uns zu melden, am besten am 31.12 oder bei dem jeweiligen Anbieter online anzugeben. Hierzu müssen Sie sich (in den meisten Fällen) online ein Konto anlegen, mit welchem Sie dann Ihre Daten übermitteln können (zumeist auf der Webseite Ihres Anbieters). Andererseits teilen die zuständigen Unternehmen die Termine für die Ablesungen im Voraus mit, sodass Sie sich darauf einstellen können.

Laut Mietvertrag sind Sie dazu verpflichtet, eine geeignete Haftpflicht- sowie Hausratversicherung abzuschließen.

Die Haftpflichtversicherung deckt Alltagsrisiken ab, dazu gehören Sach- und Personenschäden, die ihrerseits (grob) fahrlässig verursacht worden sind.

Die Hausratversicherung deckt Ihre Einrichtung vielseitig ab, etwa gegen Wasserschäden, Feuer, Sturm, Hagel, Raub, Vandalismus oder Einbruchdiebstahl. Sie sollten hier darauf achten, dass die Einbauküche des Eigentümers mitversichert ist.

Ja, aber bitte teilen Sie uns Umbauten jeglicher Art mit, indem Sie eine E-Mail an info@eichenglobal.com senden. Wir halten Rücksprache mit dem Eigentümer und geben Ihnen Bescheid, sobald wir eine Rückmeldung erhalten haben.

Bitte geben Sie nicht nur die Straße, Hausnummer und Postleitzahl, sondern auch den genauen Bauteil an.

In TheMile! z.B.:

Max Mustermann

Chausseestr. 37 C.2

10115 Berlin

Es ist richtig, dass die Lüfter permanent laufen, dies ist Teil des Lüftungs- und Energiesparkonzeptes. Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass Lüfter regelmäßig einmal monatlich gereinigt und ggf. einmal jährlich die Filter ausgetauscht werden müssen. Weitere Informationen zur Reinigung und Pflege finden Sie hier.

Sollten Sie in einem Neubau wohnen, ist dieser vom Bauunternehmen nach einem modernen Energieeinsparkonzept erstellt worden und weist daher einige Besonderheiten auf.

Folgende Hinweise sind lt. Bauunternehmen zu beachten:

Bitte prüfen Sie vorab, ob die nachfolgenden Punkte bereits berücksichtigt wurden:

  • Sollte es einen zusätzlichen On/Off-Schalter am Raumthermostat geben, überprüfen Sie bitte ob dieser eingeschaltet ist (das rote Lämpchen leuchtet)
  • Ist der Regler am Raumthermostat auf die höchste Stufe (6) gestellt?
  • Ist die Fußbodenheizung seit mind. 3 Tagen an und auf Stufe 6 (in allen Räumen)? Hintergrund hier ist das träge System, welches eine gewisse Zeit benötigt bis sich die Wärme im Raum verbreitet. Zudem sollten Raumtüren geschlossen sein, um eine optimale Wärmeverteilung in den Räumen zu erhalten.

Zur weiteren Information:

Die Handtuchheizkörper dienen nicht der Erwärmung eines Raumes. Die Raumtemperatur wird über die Fußbodenheizung geregelt. Sobald die Raumtemperatur erreicht ist schaltet sich diese ab. Die Handtuchhalter werden in der Regel nur handwarm. Sollte der Fußboden an verschiedenen Stellen unterschiedlich warm sein, so ist dies keine Beanstandung. Grundsätzlich ist eine Raumtemperatur von 21°C in den Wohnräumen und 24°C in den Bädern, aber keine bestimmte Fußbodentemperatur geschuldet.

Sollten Sie dennoch einen Grund zur Beanstandung der Heizungsfunktion haben, teilen Sie uns bitte mit wann welche Temperatur nach welcher Maßnahme in welchem Raum erreicht wurde. (Temperaturmessprotokoll). Bitte geben Sie uns diese Information schriftlich an info@eichenglobal.com.

2. Finanzielle Aspekte

‚Kaltmiete’, auch genannt Nettokaltmiete ist ein fester Betrag pro m2, gemessen an der Ausstattung und der Lage. Wohingegen sich die Warmmiete aus dem Posten der Nettokaltmiete, sowie den laufenden Nebenkosten (inkl. Heizkosten), in Form einer Vorauszahlung, zusammensetzt. Eine Pauschalmiete wird erhoben, sofern Sie eine möblierte Wohnung mieten. Diese enthält sämtliche Nebenkosten (ggf. auch den Strom). Bei dieser Miete gibt es am Jahresende keine Nebenkostenabrechnung, diese sind pauschal mitinbegriffen, ebenso wie der Internetanschluss. Bei übermäßigem Gebrauch von Strom, Wasser und/oder Heizung, wird Ihnen dies separat in Rechnung gestellt.

Die Betriebskostenabrechnung erfolgt zumeist am Ende des folgenden Kalenderjahres, d.h. Sie bekommen eine Übersicht in der aufgeschlüsselt ist, wie viel Sie anteilig zu zahlen haben. Des Weiteren wird berechnet, ob die Vorauszahlungen mit den zu leistenden Beträgen übereinstimmen. Haben Sie mehr bezahlt als Sie zahlen müssten, erhalten Sie eine Guthabenauszahlung. Haben Sie weniger gezahlt, haben Sie eine Nachzahlung zu leisten.

Eine allgemeine Auflistung der Betriebskosten finden Sie unter dem folgenden Link.

3. Beziehungen zwischen den Mietern & dem Eigentümer

Feiern ist grundsätzlich möglich, allerdings in einem Rahmen, der die anderen Hausbewohner und Nachbarn nicht stört. Eine dauerhafte Lärmbelästigung sorgt erfahrungsgemäß auch tagsüber für Unfrieden.

Aber gerade zur Nachtruhe, ab 22:00 Uhr, sind Musik, laute Unterhaltungen, TV-Geräusche, Radio oder Feiern auf dem Balkon nicht mehr erlaubt. Ab 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr muss sich an die Zimmerlautstärke gehalten werden.

In bestimmten Objekten steht ihnen ein Concierge zur Verfügung oder Sie geben den Schlüssel einer Person Ihres Vertrauens ab, der nach vorheriger Absprache mit Ihnen, im Fall einer Havarie den Schaden beheben kann, um eventuelle Folgeschäden zu vermeiden. Bitte teilen Sie uns die Kontaktdaten der Person mit.

Wenn eine Person dauerhaft bei Ihnen wohnt oder eingezogen ist, müssen Sie uns darüber in Kenntnis setzen. Bitte schicken Sie uns eine E-Mail an info@eichenglobal.com.

Falls Sie länger als 3 Monate in Berlin leben, egal ob für ein Studium, ein Praktikum oder zum Arbeiten und Verträge abschließen wollen, müssen Sie sich beim Einwohnermeldeamt anmelden.

Bei Mietvertragsabschluss erstellen wir Ihnen eine Wohnungsgeberbestätigung, mit der Sie sich beim Bürgeramt anmelden müssen. In der Regel sollten Sie sich innerhalb von zwei Wochen nach Einzug anmelden.

Wenn Ihr Nachbar nachhaltig ruhestörenden Lärm verursacht oder das Treppenhaus immer wieder verschmutzt, ist der erste Weg zur Veränderung der Situation das offene Gespräch mit dem Nachbarn, der den gemeinschaftlichen Frieden stört. Suchen Sie einen guten Zeitpunkt für ein Gespräch mit Ihrem Nachbarn. Schildern Sie ihm höflich Ihr Anliegen und fragen Sie Ihren Nachbarn, ob es möglich wäre, eine Lösung zu finden, mit der Sie beide zufrieden sein können. Sollten Gespräche von Nachbar zu Nachbar nicht weiterhelfen, führen Sie Protokoll und melden Sie uns dies und ggf. bei der Polizei.

4. Mängel

Sie melden sich bei uns unter info@eichenglobal.com. Bitte schicken Sie uns die detaillierte Mangelbeschreibung in unserem dafür vorgesehenen Formular, welches Sie hier finden.

Bei Problemen dieser Art melden Sie sich bitte bei der Hausverwaltung, da diese Verträge mit Unternehmen haben, welche sich um Probleme dieser Art kümmern. Des Weiteren gibt es einen Aushang im Hausflur.

In TheMile! bitte rufen Sie STRABAG Residential Property Services GmbH direkt an

Tel. 030 200 508 342

Zunächst sagen Sie bitte dem Hausmeister Bescheid, damit dieser den Hauptwasserhahn abdrehen kann. Weiterhin melden Sie bitte das Ausmaß des Schadens umgehend an uns.

In TheMile! Hausmeister Herr Ziemer Tel. 030 200 508 342

5. Auszug & Rückgabe

Im Normalfall besteht eine dreimonatige Kündigungsfrist. Nach einer Kündigung kann der Mieter ohne Angabe von Gründen zum Ende des übernächsten Monats ausziehen. Manche Vermieter schreiben jedoch eine Mindestvertraglaufzeit in den Vertrag. Diese verpflichtet die beide Parteien dazu, für einen gewissen Zeitraum nicht vom Kündigungsrecht Gebrauch zu machen. Bei befristeten Mietverträgen wird die Dauer des Mietverhältnisses schon vor dem Einzug festgelegt. Schauen Sie am besten in Ihrem Mietvertrag nach.

Die Rückgabe der Wohnung erfolgt mit der Übergabe des Schlüssels. Zunächst muss gewährleistet sein, dass die Wohnung im vertraglich vereinbarten Zustand übergeben wird. Sollten Sie also mietvertraglich zur Instandhaltung der Wohnung verpflichtet sein, so sind Schönheitsreparaturen jeglicher Art vorher durchzuführen. Sollten Sie dazu nicht verpflichtet sein, so ist die Wohnung in dem im Vertrag vereinbarten Zustand zurückzugeben, d.h. Sie müssen die Räumlichkeiten sauber übergeben. Falls Sie Einrichtungen, Ein- und Umbauten an der Wohnung vorgenommen haben, sind diese wieder zu entfernen. Sofern Sie eine Kaution geleistet haben und die Wohnung mängelfrei übergeben erstatten wir die Kaution (anteilig unter Berücksichtigung eventueller Nachzahlung der Nebenkosten) zurück. Des Weiteren folgt noch die Abrechnung der Betriebs- und Heizkosten für das laufende Jahr. Sollten aufgrund vorheriger Abrechnungsergebnisse Nachforderungen zu erwarten sein, sind wir berechtigt einen Teil der Kaution hierfür einzubehalten.

Verstopfungen sind der häufigste Grund für Störungen in der Abwasseranlage. Hierbei gelangt ungeeignetes Material in das WC oder den Ausguss. Kippen Sie daher keine Verdünner, Farbreste, Chemikalien, Säuren u. Ä. ins WC oder Waschbecken. Diese Mittel schädigen die Umwelt und können auch Ihre Leitungen zerstören. Bei Abflussverstopfungen vermeiden Sie bitte ätzende Hilfsmittel (giftig). Stattdessen hilft bei WC-Verstopfungen der altbewährte Gummistampfer, bei Waschbecken und Spüle kann der Geruchsverschluss (Siphon) gereinigt werden. Dazu stellen Sie einen Eimer unter den Bogen und drehen die Rändelmuttern auf (geht meistens von Hand). Achten Sie dabei darauf, die Dichtungsringe wiedereinzusetzen.

Hausordnung

Anwendbar auf alle EichenGlobal Living Objekte

Im Interesse friedlich und geordneten Zusammenlebens sowie zum Schutz des Gebäudes und zur allgemeinen Sicherheit werden alle Hausbewohner gebeten, aufeinander Rücksicht zu nehmen und den Hausfrieden untereinander zu wahren. Das Wohnungseigentum, das gemeinschaftliche Eigentum und die gemeinschaftlichen Einrichtungen sind sorgsam und pfleglich zu behandeln. Die nachfolgenden aufgeführten Regeln sind von jedem Hausbewohner unbedingt einzuhalten.

§ 1 Gegenseitige Rücksichtnahme

  1. Wahrung der Ruhe Es gilt die Lärmbekämpfungsverordnung von Berlin in der Fassung vom 06. Juli 1994 geändert durch Artikel XXII der Verordnung vom 29. Mai 2001. Danach sind ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten an den nachfolgenden aufgeführten Zeiten zu vermeiden.

Montag – Samstag von 20.00 – 07.00 Uhr,

Montag – Samstag von 12.00 -15 Uhr

und zusätzlich an allen Sonn- und Feiertagen

Geräuschvolle Vergnügungen im Freien und in nicht geschlossenen Räumen dürfen nicht vor 07.00 Uhr begonnen werden und sind bis spätestens 22.00 Uhr zu beenden. An Sonn- und Feiertagen sind ruhestörende Geräusche, gleich welcher Art, zu unterlassen. Störende Geräusche sowie laute handwerkliche Arbeiten sind auch außerhalb der Ruhezeiten auf das unvermeidbare Maß zu beschränken. Rundfunk-, Fernseh- und ähnliche Geräte sind generell mit Zimmerlautstärke zu betreiben. Beim Benutzen von Motorfahrzeugen im Bereich der Wohnanlage ist mit geringer Drehzahl und im Schritttempo zu fahren. Das Ausprobieren und Warmlaufen lassen von Motoren ist aus Gründen des Lärmschutzes und der Abgaszufuhr (Umweltschutz) untersagt.

  1. Reinhaltung und Sauberkeit

a) Abfallbeseitigung

• HausmüII darf nur in die dafür aufgestellten Mülltonnen entsorgt werden.

• Zeitung, Zeitschriften und Altpapier gehören in die grünen Tonnen und nicht in die Abfallbehälter.

• Metalle, Kunststoffe und Verbundstoffe gehören in die gelbe Tonne.

• Gartenabfälle gehören in die Bio-Tonne.

• Scharf- oder Übelriechende, leicht entzündliche oder sonst schädliche Stoffe (SondermüII) sind vom Wohnungsnutzer gesondert zu beseitigen.

b) Treppenhausreinigung bei Umbauarbeiten und Umzügen

Für die Beseitigung der zusätzlichen Verschmutzung des Treppenhauses bei Umbauarbeiten und Umzügen ist nicht der Hausmeister zuständig, sondern der Verursacher. Die Beseitigung der Verschmutzung ist von diesem unverzüglich vorzunehmen. Bei länger anhaltenden Umbau- oder Handwerksarbeiten ist das Treppenhaus ggf. täglich zu säubern.

§ 2 Ordnung im Haus

a) Kellergänge/Treppenhaus/sonstige Gemeinschaftsräume

In den genannten Räumen sind keine Fahrräder, alte Matratzen, Möbel oder ähnlicher SperrmüII abzustellen. Das Lagern von leicht entzündbaren und explosionsgefährdeten Stoffen ist aus Gründen der Brandschutzordnung im Keller untersagt. Kinderspielzeug, Kinderfahrräder, Schuhe oder gar volle Müllbeutel oder ähnliche Gegenstände dürfen nicht im Treppenhaus abgestellt werden. Mit Treibstoff betriebene Fahrzeuge (Mopeds, Mofas, Motorräder etc.) dürfen in Keller, Fahrrad- und sonstigen Gemeinschaftsräumen nicht abgestellt werden.

b) Tiere

Im Bereich der Wohnanlage sind Hunde an der Leine zu führen. Von Haustieren verursachte Verunreinigungen im Haus- und Grundstücksbereich sind vom Tierhalter sofort zu beseitigen. Im Übrigen ist das Halten von Haustieren nur dann gestattet, wenn eine Behinderung oder Belästigung anderer Hausbewohner nicht erfolgt und der Vermieter dies im Einzelfall genehmigt hat.

§ 3 Bewahrung des Hauseigentums

  1. Pflegliche Behandlung des Sondereigentums des Wohnung- und des Gemeinschaftseigentums

a) Abflussrohre

Gegenstände, die eine Verstopfung der Abflussrohre herbeiführen können, dürfen nicht in die Toilette geworfen werden. Die Beseitigung von Verstopfungen und Reparaturen von beschädigten Gemeinschaftseigentum gehen Lasten des Schadensverursachers.

b) Wasserleitungen

Bei Kälte ist darauf zu achten, dass die Wasserleitungen nicht einfrieren. In den Wintermonaten sind Fenster und Türen daher nur zeitweilig zum Lüften öffnen. Bei den Erdgeschosswohnungen sind die Gartenwasserleitungen rechtzeitig vor Frosteinbruch abzusperren und zu entleeren. Auftretende Schaden muss der Wohnungseigentümer bzw. der Mieter auf eigene Kosten beheben.

§ 4 Ordnung und Sicherheit in der Wohnung

  1. Fenster/Balkone/Terrassen/Fassaden Über die Fensterbretter und Balkonbrüstungen dürfen keine Gegenstände geworfen oder geschüttet und auch keine Betten oder Teppiche ausgeklopft werden. Auf dem Balkon bzw. Terrasse dürfen keine alten Möbel, Brennmaterial oder sonstiges Gerümpel gelagert werden. Wäsche darf auf den Balkonen höchstens in Brüstungshöhe zum Trocknen aufgehängt werden. Einheitliche Kastenmarkisen und Stoffbespannungen der Balkon- und Loggienbrüstungsgeländer sind nur in Abstimmungen mit dem Verwalter anzubringen. Glas- und Windschutzwände, Parabolspiegel, Außenantennen etc. dürfen auf dem Balkon und Terrassen grundsätzlich nicht nachträglich angebracht werden, es sei denn, die Vorrichtung für Windschutzwände wurden planerisch bereits vorgesehen.
  2. Fahrräder Das Anlehnen von Fahrrädern, anderen Fahrzeugen oder sonstigen Gegenständen an der Hauswand muss unterbleiben. Im Fahrradraum dürfen nur gebrauchsfähige Fahrräder abgestellt werden. Das Abstellen von Mofas, Motorfahrzeugen, Motorgeräten und nicht mehr benutzten Fahrrädern ist untersagt.
  3. Hofraum/Tiefgarage Das Parken von Motorfahrzeugen auf den Wohnstraßen und in den Grünanlagen ist grundsätzlich verboten, soweit nicht nachfolgend anderes bestimmt ist. Das Waschen und Reparieren von Kraftfahrzeugen ist im Bereich der Wohnanlagen nicht erlaubt. Gleiches gilt für die Tiefgarage. Im notwendigen Maß können die Wohnstraßen für die Durchführung von Ein-, Um- und Auszügen durch Transportunternehmen, zum Kranken- und Rettungstransport sowie für die Anlieferung van Wohnungseinrichtungsgegenstanden, die nicht über die Tiefgarage erfolgen kann, sowie von Handwerkern zur Durchführung von Reparaturmaßnahmen im Sender- und im Gemeinschaftseigentum genutzt werden. Die Nutzung ist nur zulässig, soweit erforderlich. Hierbei ist stets auf den Charakter der Wohnanlage Rücksicht zu nehmen. Auf den durch Markierungen gekennzeichneten, teilweise vermieteten Stellplätzen in der Tiefgarage dürfen nur mit Genehmigungen der Nutzungsberechtigten unberechtigt abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt werden. Die Hausbewohner werden gebeten, ihre Besucher, Lieferanten oder Handwerker von den Abschleppmaßnahmen in Kenntnis zu setzen. Der jeweilige Inhaber eines Pkw-Abstellplatzes ist für die Reinhaltung selbst verantwortlich und verpflichtet sich, die Chipkarte (Zugangsberechtigung) nicht an Dritte (außer Familienangehörigen) weiterzureichen.
  4. Haus- und Kellertüren, Vorkellertüren/ Gemeinschaftsräume/ Tiefgaragendurchgänge Die Haus- und Kellertüren sind immer geschlossen zu halten und ab 21.00 Uhr zu versperren. Die Vorkellertüren und sonstige Gemeinschaftsräume sind aus Sicherheitsgründen stets verschlossen zu halten.
  5. Hausschlüssel Hausschlüssel dürfen nicht auf Dauer an fremde Personen ausgehändigt werden. Die Beschaffung neuer oder zusätzlicher Schlüssel kann aufgrund der vorhandenen Schließanlage nur über die Hausverwaltung erfolgen.
  6. Grillen in der Wohnanlage Das Grillen auf Terrassen ist nur erlaubt, wenn andere Bewohner durch Lärm-, Geruch- oder Rauchentwicklung nicht belästigt werden und wenn in unmittelbarer Nähe keine Wäsche zum Trocknen aufgehängt ist. Dasselbe gilt für das Grillen auf dem Balkon, jedoch mit der zusätzlichen Maßgabe, dass hier ausschließlich Elektrogeräte verwendet werden dürfen.
  7. Rauchen Beim Rauchen auf den Balkonen und Terrassen ist die Geruchsbelästigung von Nachbarn soweit wie möglich zu vermeiden.
  8. Ballspiele Auf der Spielwiese sind Ballspiele für Kinder bis 10 Jahren gestattet. In unmittelbarer Nähe von Balkonen und Terrassen sind Ballspiele nicht gestattet. Fußballspiele und vergleichbare Ballspiele mit schweren Ballen sind innerhalb der Wohnanlage nicht erlaubt.

§ 5 Ordnungsgemäße Belüftung und Beziehung der Wohnungen

Zweck Vermeidung von Schimmelbildung in den Wohnungen ist auf eine ausreichende Belüftung zu achten. Es wird darauf hingewiesen, dass die modernen und dicht schließenden Fenster in den Wohnungen ein regelmäßiges Lüften erforderlich machen. Unzureichendes Lüften und Heizen kann insbesondere in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. Schlafzimmer und Bad) zur Bildung von Schimmel führen, da sich die Feuchtigkeit an den Wänden niederschlägt. Für dadurch entstehende Schäden hat der jeweilige Wohnungsnutzer aufzukommen.

9 goldene Regeln zur Schadensvermeidung

  1. Keine Einbauschränke an Außenwänden befestigen. Die fehlende Lüftung kann zu Schimmelbefall führen. Das gilt ins Besondere bei Kelleraußenwänden.
  2. Keine Metall-, Vinyl- oder Folientapeten verwenden. Diese Oberflächen sind sehr wasserdampfdicht, können schwitzen und beeinträchtigen das Raumklima.
  3. Aus gleichem Grund sollten keine wasserdampfdichten Wandanstriche (z.B. waschfeste Kunstharzdispersionen) erfolgen.
  4. Keine Lösungsmittel, Farbreste, Speisereste, Chemikalien, Gips- oder Mörtelreste in WC oder Ausguss schütten.
  5. Heizkörper nicht verkleiden, einbauen oder zu hängen. Die Wärmeabgabe wird sonst spürbar behindert.
  6. Keine Teppich- und PVC-Beläge auf Kellerböden verlegen. Stock- und Schimmelflecken sind die Folgen.
  7. Keine Wärmedämmung oder Verkleidung innenseitig an Kelleraußenwände ohne fachmännische Beratung anbringen. Die Temperatur- und Wasserdampfdruckverhältnisse innerhalb der Wand werden nachteilig verändert.
  8. Keine nachträglichen Erdanschüttungen ohne fachgerechten Feuchteschutz (z.B. für Terrassen oder Bepflanzungen) an die Fassade aufschütten. Es besteht Durchfeuchtungsgefahr.
  9. Beim Bohren in Wände und Decken auf Wasser- und Elektroleitungen achten. Lichtschalter, Steckdosen und Wandauslässe werden normalerweise senkrecht von oben oder unten angeschlossen, können aber auch waagerecht durch eine Ringleitung verbunden sein. In Küchen und Bädern ist besondere Vorsicht geboten.

Richtig Lüften

Richtiges und ausreichendes Lüften kann die Schimmelbildung in Räumen vermeiden. Dabei gibt es Unterschiede in der Art der Lüftung als auch in der Raumnutzung.

Wie sollte richtig gelüftet werden? Räume abhängig von deren Funktion und Nutzung lüften. Beim Fensterlüften die Raumluftfeuchte und Geruchsbelastung beachten.

Als Grundregel gilt, dass Feuchtigkeit und Schadstoffe möglichst am Entstehungsort und während oder unmittelbar nach ihrer Entstehung durch Lüften entfernt werden sollten. Im Einzelnen wird empfohlen:

Fenster – wenn möglich und gewünscht – nachts angekippt oder ganz geöffnet halten. Das bringt den größten Luftaustausch. Allerdings ist das, insbesondere im Winter, nicht jedermanns Sache. Ansonsten sollte nach dem Aufstehen eine intensive Stoßlüftung mit weit geöffnetem Fenster erfolgen.

Auch im Wohnzimmer ist regelmäßiges Lüften erforderlich, um die Feuchtigkeit zu entfernen. Befinden sich im Wohnzimmer sehr viele Pflanzen oder andere Feuchtequellen (Wäsche, Zimmerspringbrunnen), sollten Sie besonderen Wert auf regelmäßiges Lüften legen. Spätestens wenn die Luftqualität als „schlecht“ empfunden wird oder Wassertropfen an den Fensterscheiben zu beobachten sind, sollte eine Stoßlüftung erfolgen.

In diesen Räumen kann in kurzer Zeit sehr viel Feuchtigkeit anfallen (Duschen, Baden, Kochen). Diese „Feuchtspitzen“ sollten unmittelbar durch intensive Fensterlüftung entfernt werden. Im Bad sollte, insbesondere bei eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit, nach dem Duschen das Wasser von Wänden und Boden entfernt werden. Textile Vorhänge sollten im Bad vermieden werden.

In Kellerräumen sind die Außenwände oftmals relativ kalt. In solchen Räumen kann sich im Sommer, wenn warme Luft in den Keller gelangt, Luftfeuchtigkeit an der kalten Kellerwand niederschlagen. Dadurch kann es zu Schimmelpilzwachstum kommen. In den Sommermonaten sollten in Kellerräumen daher nicht am Tag, sondern vorzugsweise nachts bzw. in den frühen Morgenstunden gelüftet werden. Selbstverständlich ist auch im Winter in Kellerräumen eine verstärkte Belüftung sinnvoll. Im Winter kann sie zu jeder Tageszeit erfolgen.

Insbesondere bei allen vor dem 2. Weltkrieg gebauten Gebäuden, aber auch bei vielen Nachkriegsbauten fehlt die Abdichtung der Keller und es kommt daher oft zu einer Durchfeuchtung. In solchen Kellern sollten keine Gegenstände des täglichen Bedarfs, die empfindlich gegen Schimmelpilzbefall sind, gelagert werden.

Kellerräume, die zur dauerhaften Nutzung (Wohnzwecke o.ä.) vorgesehen sind, sollten beheizbar sein und über eine Fensterlüftungsmöglichkeit verfügen.

Beim Stoßlüften auch die Innentüren offen halten. Der Luftwechsel wird dann wesentlich größer, vor allem dann, wenn Fenster an den gegenüberliegenden Fassaden geöffnet sind (Durchzugslüftung).

Zur Entfernung der „Feuchtespitzen“ aus Bad oder Küche durch Lüften ist es jedoch sinnvoll, die Bad- bzw. Küchentür zu schließen, da sich sonst Feuchtigkeit und Gerüche in der übrigen Wohnung verteilen. Nur wenn es keine Lüftungsmöglichkeit im Bad gibt (weder Fenster noch Ventilator), sollte die Tür zu anderen beheizten Zimmern geöffnet und vermehrt gelüftet werden.

Türen zu wenig beheizten Räumen geschlossen halten.

Es erhöht den Energieverbrauch und die Heizkosten drastisch, wenn Fenster über längere Zeit oder immer gekippt bleiben. Besser ist es, mit Stoßlüftung nach „Bedarf“ zu lüften. Ein nachts im Schlaf- oder Kinderzimmer (bei gedrosselter Heizung) gekipptes Fenster sollte selbstverständlich tagsüber geschlossen werden.

Parkettpflege

Bembé Parkett ist von Natur aus robust und widerstandsfähig, trotzt Staub, Schmutz, trockener Heizungsluft und anderen Belastungen. Umso dankbarer zeigt es sich, wenn sie ihm hin und wieder ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen. Wir zeigen Ihnen gerne, was Sie tun können, damit die besondere Ausstrahlung und der Charakter Ihres Parkettbodens für viele, viele Jahre erhalten bleibt.

Reinigen Sie Ihr Parkett je nach Beanspruchung einfach regelmäßig mit einem ausgewrungenen Tuch oder einem nebelfeuchten Lappen. Damit wäre die Basispflege auch schon erledigt.

Die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie der Universität München zeigen: Parkett weist eine positive Umweltbilanz auf. Aus mehreren Gründen:

• zum einen wirkt Holz als CO2-Speicher. Dieses bleibt auch dann gespeichert, wenn aus Holz Parkett wird.

• zum anderen wird bei der Herstellung deutlich weniger Energie benötigt, als bei anderen Bodenbelägen.

Setzt man diese noch in Relation zur langen Lebensdauer von Parkett, wird klar: die Entscheidung für Parkett ist eine Entscheidung für die Umwelt. Parkett ist ökologisch.

Parkett ist elastisch und schont deshalb die Gelenke. Das gute Drehverhalten des Fußes wirkt sich positiv auf den Bewegungsapparat aus. Da Holz eine geringe Wärmeleitfähigkeit hat, gibt es kaum kalte Füße. Allergiker können aufatmen: Pollen, Staub oder andere Partikel haben auf Parkett keine Chance sich festzusetzen. Selbst bei der Alltagspflege ist Parkett völlig unkompliziert: Hin und wieder nebelfeucht wischen genügt vollauf.

Wohnbaufibel

Abstellen von Wasser, Strom und Heizung Lassen Sie sich alle Absperrvorrichtungen zeigen, mit denen Sie im Notfall das ganze Gebäude oder Ihre Wohnung von Wasser und Strom trennen. Dazu gehören, soweit vorhanden:

● Wasserabsperrventil

● Elektrosicherungskasten

● Heizungsnotschalter

Notrufnummer und Ansprechpartner erfahren Sie von der Hausverwaltung oder werden in den Treppenhäusern gut sichtbar bekannt gegeben.

Feuchtigkeit führt langfristig zu Schwitzwasser und Schimmelpilzbildung an den Innenseiten der Außenwände. Ursache ist ein einfacher physikalischer Vorgang: warme Raumluft kühlt sich an den kälteren Wandoberflächen ab. Wird dabei eine bestimmte Oberflächentemperatur der Wand unterschritten, kondensiert der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf auf und in der Wand zu Wasser. Beschlagene Scheiben sind immer eine unmissverständliche Aufforderung zum unverzüglichen Lüften. Um das Austrocknen zu unterstützen, ist ein ausreichendes Heizen besonders wichtig. Denn nur sich erwärmende Luft kann wie ein unsichtbarer Schwamm Feuchtigkeit im Raum aufsaugen. Raumklimatisch optimal sind 50 % Luftfeuchtigkeit bei 20 – 22 °C Raumlufttemperatur.

Beim Lüften geht Heizenergie verloren. Dies muss jedoch im Interesse gesunder raumklimatischer Verhältnisse und zur Vermeidung von Feuchteschäden hingenommen werden.

Auch nach dem Einwohnen sollten Sie für ausreichende Lüftung sorgen: die von der Raumluft aufgenommene Baufeuchtigkeit und die täglich neu entstehende Wohnfeuchtigkeit müssen regelmäßig weggelüftet werden.

● Lüften Sie alle, auch wenig benutzte Räume, regelmäßig mehrmals am Tage intensiv. Dazu alle Fenster und Türen öffnen, um Durchzug zu schaffen – auch bei Kälte oder Regen.

● Eine Stoßlüftung von 5 bis 10 Minuten ist ausreichend, um die feuchte Raumluft durch kalte, aber trockene Frischluft zu ersetzen. Längeres Lüften am Stück führt zum Auskühlen der Wände.

● Vermeiden Sie Dauerlüftung durch gekippte Fenster. Das kostet unverhältnismäßig mehr Energie als wiederholte Stoßlüftung und verursacht somit erhöhte Heizkosten.

● Stellen Sie auch in wenig benutzten Räumen, insbesondere im Schlafzimmer, niemals die Heizung ganz ab. Das „Mitheizen“ des Schlafzimmers durch Öffnen der Tür ist besonders kritisch, weil feuchtwarme Luft aus der übrigen Wohnung sich an den kühleren Wänden niederschlägt. Sorgen Sie in Ihrer Abwesenheit für eine Durchlüftung mit offenen Türen zu allen Räumen. Sie erhalten so eine gleichmäßige Temperatur in allen Bereichen und vermeiden gefangene Luftpolster in einem Raum.

● Lüften Sie größere Wasserdampfmengen bereits beim Entstehen gezielt aus dem Haus. Öffnen Sie beim Kochen und gleich nach dem Baden oder Duschen die Fenster und schließen Sie die Türen, damit sich der Wasserdampf nicht in der Wohnung ausbreiten kann.

● Sorgen Sie dafür, dass während des Urlaubs ein Nachbar täglich durchlüftet und im Winter die Raumtemperatur von ca. 18 Grad nicht unterschritten wird.

Moderne Heizungen sind sehr bedienungsfreundlich, dennoch sollten Sie sich die Funktionsweise und Bedienung Ihrer Anlage genau erklären lassen. Dazu gehören:

● Ein- und Ausschalten

● Wiederinbetriebnahme nach längerem Stillstand

● Sommer- und Winterbetrieb

● Kontrolle und Nachfüllen der Mindestwassermenge

● Strangabsperrungen zu Heizkörpern und Bädern

● Entlüften der Heizkörper

Brenner und Kessel müssen regelmäßig durch einen Fachbetrieb eingestellt und gewartet werden. Bei unsachgemäßem Eingriff erlischt die Gewährleistung. Die Regelung der Heizung erfolgt auf zwei voneinander unabhängige Arten:

• zum einen zentral am Kessel über den Außentemperaturfühler;

• zum anderen durch die Regelventile in der Wohnung.

Die Regelventile in der Wohnung regeln selbsttätig ohne Fremdenergie die Raumtemperatur. Der Thermostatkopf kann nur dann „richtig reagieren“, wenn er jederzeit von der zirkulierenden Raumluft durchströmt wird und diese „fühlen“ kann. Verdecken Sie ihn daher nicht durch Vorhänge, Möbel, Verkleidungen oder Ähnliches. Die Regelventile regeln die individuelle Raumtemperatur. Die Ziffern am Drehknopf des Reglers sind Merkpunkte für die individuellen Einstellungen. Das ständige Öffnen und Schließen widerspricht der automatischen Wirkungsweise des Ventils. Besser ist es, durch die schrittweise Einstellung des Reglers die Temperatur zu finden, die Ihrem Behaglichkeitsempfinden entspricht. Sollten Sie gluckernde Geräusche hören oder sogar feststellen, dass ein Raum nicht überall gleichmäßig warm wird, befindet sich noch Luft im System (auch nach Reparaturen und bei zu geringem Wasserstand). Dann muss das System mit einem speziellen Steckschlüssel am Entlüftungsventil entlüftet werden.

Bedenken Sie, dass die gesamte Wasserleitung (auch die Heizung) ständig unter Druck steht. Unsachgemäße Reparaturen können daher zu Überschwemmungen führen. Achten Sie bitte vor allen Arbeiten darauf, dass die dazugehörige Wasserleitung stets abgestellt und entleert wurde. Unter den Waschbecken sitzen sogenannte Eckventile mit Rändelkappen, womit die Armatur abgesperrt werden kann. Die Wasserhähne sollten nie mit voller Kraft bis zum Anschlag zugedreht werden, da sonst die Dichtung beschädigt werden kann. Die meisten Armaturen sind am Auslauf mit Luftsprudlern (sog. Perlatoren) versehen. Je nach Kalkgehalt und Verschmutzungsgrad des Wassers verstopfen die feinen Siebe mit der Zeit. Wenn das Wasser also nicht mehr richtig oder unregelmäßig ausläuft, liegt das selten am Wasserdruck. Der Perlator kann abgeschraubt und über Nacht in Essig gelegt werden. Einen neuen Perlator erhalten Sie gegebenenfalls im Fachhandel. Weitere Wartungsarbeiten wie z.B. am Wasserfilter in der Hauptzuleitung sind nach Bedienungsanleitung regelmäßig durch eine von der Eigentümergemeinschaft zu beauftragende Fachfirma zu erledigen. Der Filtereinsatz muss einmal jährlich gereinigt, gespült oder ersetzt werden. Die regelmäßige Wartung durch eine Fachfirma ist wichtig für eine zufrieden stellende Wirkungsweise.

Verstopfungen sind der häufigste Grund für Störungen in der Abwasseranlage. Hierbei gelangt ungeeignetes Material in das WC oder den Ausguss. Kippen Sie daher keine Verdünner, Farbreste, Chemikalien, Säuren u. Ä. ins WC oder Waschbecken. Diese Mittel schädigen die Umwelt und können auch Ihre Leitungen zerstören. Bei Abflussverstopfungen vermeiden Sie bitte ätzende Hilfsmittel (giftig). Stattdessen hilft bei WC-Verstopfungen der altbewährte Gummistampfer, bei Waschbecken und Spüle kann der Geruchsverschluss (Siphon) gereinigt werden. Dazu stellen Sie einen Eimer unter den Bogen und drehen die Rändelmuttern auf (geht meistens von Hand). Achten Sie dabei darauf, die Dichtungsringe wiedereinzusetzen.

Die Elektroanlage ist durch eine Reihe von Sicherungskreisen abgesichert. Die Sicherungen befinden sich in einem oder mehreren Verteilerkästen. Sie sind beschriftet und zeigen, zu welchem Zimmer oder Gerät (z.B. Herd, Heizungskessel) die entsprechende Sicherung gehört. Die Sicherungsautomaten werden durch Kippschalter betätigt. Springt eine Sicherung heraus (an der Schalterstellung leicht festzustellen), so kann das mehrere Gründe haben. Entweder wurde ein defektes Gerät angeschlossen, sodass es zu einem Kurzschluss gekommen ist, oder ein Stromkreis ist durch zu viele gleichzeitig eingeschaltete Geräte überlastet. Lässt sich eine Sicherung nicht wieder einschalten, ziehen Sie bitte den Netzstecker des defekten Gerätes. Lassen Sie das defekte Gerät unbedingt reparieren! Bei Stromkreisüberlastung springt die zugehörige Sicherung nach kurzer Zeit wieder heraus. Schalten Sie dann ein oder mehrere Geräte aus. Für die besonders gefährdeten Nassräume (z.B. Bad) befindet sich im Sicherungskasten ein sogenannter FI-Schalter als Fehlstromsicherung. Diese Sicherung schaltet als Lebensretter bei Kontakt mit Strom führenden Teilen sofort die Stromzufuhr ab. Der Herd wird an eine besondere Herdanschlussdose (220/380V) fest angeschlossen, deren Installation nur durch einen Fachmann erfolgen darf.

Versiegeltes Parkett

Die Versiegelung mit hochwertigen, lösungsmittelarmen Dispersionslacken ist das gebräuchlichste Verfahren zum Schutz der Parkettoberfläche. Es verhindert das Eindringen von Schmutz und erleichtert die Reinigung und Pflege, macht den Boden aber nicht wasserdicht. Kleinere Unregelmäßigkeiten in der Versiegelung sind nicht ganz auszuschließen. Die Gebrauchstüchtigkeit und der optische Gesamteindruck werden dadurch aber nicht beeinträchtigt.

Erstpflege

Beginnen Sie mit der groben Reinigung des Parketts. Entfernen Sie groben Schmutz, wie z.B. Sandkörper und kleine Steinchen. Problemlos können Sie Ihr Parkett dann mit einem feinen, weichen Besen oder mit einem Staubsauger (am besten mit extra Parkettdüse) reinigen. Zusätzlich wischen Sie den Parkettboden sorgfältig mit einem feuchten Tuch. Die Pflege und der Schutz werden durch ein geeignetes Flüssigwachs auf umweltfreundlicher Basis erreicht. Bei der ersten Anwendung wird das Flüssigwachs mit einem Vliestuch auf dem trockenen, vorher sorgfältig gesäuberten Parkettboden dünn und gleichmäßig aufgetragen. Nicht einreiben! Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit entsteht eine schützende, seidenmatte Schicht. Dieser Vorgang sollte ggf. wiederholt werden. Nach dem Trocknen kann durch Polieren zusätzlicher Glanz erzeugt werden.

Laufende Reinigung und Pflege

Staub und Schmutz entfernen Sie mit einem feinen, weichen Besen oder Staubsauger. Geben Sie geeigneten Parkettreiniger in frisches Wischwasser und wischen Sie den Holzboden feucht. Bitte wischen Sie Ihren Holzboden niemals mit einem nassen Lappen. Verwenden Sie nur sauberes Wasser, damit kein Schmutz in der Pflegeschicht eingeschlossen wird. Nach dem feuchten Wischen können Sie ggf. mit einem Mopp oder Blocker den gewünschten Glanz erzeugen.

Hartwachs-Öl behandeltes Parkett

Das Ölwachssystem ist eine spezielle Art der Oberflächenbehandlung für Parkettböden. Es ist eine Kombination aus hochwertigen, natürlichen Ölen und Wachsen. Es bietet Schutz und verhindert eine vorzeitige Abnutzung des Parkettbodens. Der Vorteil von gewachstem Parkett liegt vor allem darin, dass der Oberflächenschutz durch Reinigung und Pflege immer wieder aufgefrischt und so aufrechterhalten wird. Das Ölwachs dringt tief in den Parkettboden ein. Die Holzporen werden dabei nicht verschlossen. Die Oberfläche ist dennoch wasserabweisend und schmutzunempfindlich, sowie widerstandsfähig gegen Wein, Bier, Cola, Kaffee etc. Flecken lassen sich auch nach 1 bis 2 Stunden Einwirkzeit leicht entfernen.

Allgemeine Hinweise

Wählen Sie die Reinigungsmittel und Putzlappen sorgsam aus. Verwenden Sie keine scharfen Reiniger (wie Scheuermilch) und bearbeiten Sie Ihren Boden niemals mit Stahlwolle oder anderen groben Schwämmen.

Höchst schädlich ist:

● der Einsatz von Reinigungsmaschinen

● das Behandeln des Bodens mit einem Dampfreiniger

Beachten Sie immer die besonderen Pflegeanleitungen der Hersteller.

Fliesenbeläge und Steinböden

Neu verlegte Böden zeigen häufig einen ,,grauen Schleier“. Hierfür hat sich als Reinigungsmittel z.B. Zementschleierentferner von Thompson bewährt. Scharfe Mittel wie Säuren, auch in stark verdünnter Form, dürfen nicht genommen werden, ansonsten nur feucht wischen oder spezielle Steinpflegemittel verwenden.

Natursteinbeläge und Fensterbänke

Wischen Sie nur feucht und verwenden Sie zur Reinigung z.B. „schwarze Seife“ oder spezielle Natursteinpflegemittel. Behandeln Sie Kalksteine (z.B. alle Marmorarten) niemals mit Säuren wie Essig oder Essigwasser. Aus dem gleichen Grund sollten Blumentöpfe auf Marmorfensterbänken nur auf Untersetzern stehen. Das durchlaufende Gießwasser enthält Humussäuren, die Flecken und Ränder verursachen.

Aluminiumflächen, Fenster, Türen, Fensterbänke aus Alu

Wischen Sie die Flächen nur mit einem feuchten Lappen ab oder verwenden Sie ein mildes Reinigungsmittel. Bei starker Verschmutzung benutzen Sie bitte ein Autopflegemittel für Aluminium oder Kunststoffschwämme mit eingelagertem Abrasivum (im Fachhandel). Verboten sind alle Mittel mit oxydlösender Wirkung, wie sie für andere Metalle üblich sind. Verwenden Sie keinesfalls Waschlappen und mechanisch wirkende Mittel. Auch Essig oder Essigwasser beschädigt das Aluminium: Es entstehen Flecken, die sich nicht wieder entfernen lassen. Zur Konservierung kann Vaseline als hauchdünner Film aufgetragen werden. Dies schützt auch gegen aggressive Stoffe aus der Luft, die langfristig die Oxydationsschicht zerstören können.

Türblätter und Zargen aus Naturholz

Wischen Sie mit einem feuchttrockenen Lederlappen in Faserrichtung. Stellen Sie die Türbänder bei klemmenden Türen nach (Türe aushängen, entsprechendes Band herein- oder herausdrehen).

Lackierte Flächen

Wischen Sie die Anstriche feucht ab (evtl. milde Reinigungsmittel verwenden). Behandeln Sie die Flächen niemals mit Farbverdünnern, Nitritverdünnung oder ähnlichen Lösungsmitteln. Auch Scheuermittel wie „ATA“ oder „VIM“ greifen die Oberfläche an.

Glas-, Keramik- und Emailleflächen

Verwenden Sie ausschließlich spezielle Reinigungsmittel.

Elastische Fugen

Reinigen Sie mit Essigwasser. Ansonsten sind die besonderen Pflegeanleitungen der Hersteller zu beachten.